Ishikawa-Diagramm | Werkzeuge & Tools | Six Sigma Deutschland

Seit über 15 Jahren Ihr Spezialist für Six Sigma.

Ishikawa-Diagramm / Ursache-Wirkung-Diagramm

j

von Emre Kumser

}

25.07.2022

Definition: Das Ursache-Wirkung-Diagramm, auch bekannt als Ishikawa-Diagramm oder „Fischgräten-Diagramm“. Das ist die Verbildlichung eines Problemlösungsprozess, bei der die Wurzel des Problems ausfindig gemacht wird. Die Hauptursachen werden so lange zerlegt, bis das wahre Problem aufgedeckt ist.

Zeitpunkt

Das Ishikawa-Diagramm wird in der ANALYZE Phase eingesetzt, um potenzielle Ursachen zu sammeln, vor allem vor weiteren vertiefenden Analysen (wie Prozessanalyse, Datenanalyse).

Aufbau des Ishikawa-Diagramms

Die grafische Darstellung ähnelt einem Fisch mit seinen Gräten.

Vorgehensweise

  • Problembeschreibung Das zu analysierende Problem als Frage nach dem „Warum“ kurz und prägnant formulieren und in ein Kästchen auf der rechten Seite der Darstellung eintragen („Fischkopf“)
  • Benennen der wichtigsten Einflussfaktoren An den Hauptgräten die übergeordnete Ursachenkategorien eintragen. Durchgesetzt har sich eine Kategorisierung nach der 6M-Methode: Methode, Mensch, Maschine, Material, Messung, Mitwelt.
  • Identifizieren der möglichen Ursachen Die Ursachen des Im „Fischkopf“ formulierten Problems mittels Brain-storming festhalten. An jedem Hauptzweig weitere mögliche Ursachen der Ursachen erfragen und im Diagramm abtragen (i.d.R. fünf Mal).
  • Priorisieren der Ursachen Im Anschluss alle Ursachen folgendermaßen kategorisieren: C = Constant: die konstanten, unveränderlichen Ursachen N = Noise: die nicht direkt beeinflussbaren Ursachen, welche als „Rauschen“ auftreten, z.B. Zeitmangel X = Variable: die entscheidenden Variablen, da diese von dem Projekt beeinflusst werden
  • Maßnahmen und Methoden erarbeiten Erarbeitung von Maßnahmen zur Behebung des Problems. Die Maßnahmen anschließend in Maßnahmenpläne aufnehmen, welche zu Ermittlung einer optimalen Lösung des Gesamtproblems führen.

Interesse? Seminar!

Werfen Sie einen Blick auf unser vielfältiges Seminarangebot rund um die Themen Lean Six Sigma und Scrum!

TOP 5 Seminare

Mehr Lexikon

Defects per Million Opportunities (DPMO)

Defects per Million Opportunities (DPMO) DPMO, auf Deutsch Defekte pro Million Möglichkeiten oder Fehler pro Million Möglichkeiten (FPMM), ist eine Maßeinheit für die Fehlerhäufigkeit beispielsweise bei industriellen Fertigungsprozessen. Der Wert ist nützlich, da...

read more

Was ist Lean Six Sigma?

Lean Six Sigma – Was ist das genau? Lean Six Sigma ist ein Zusammenschluss aus der Six Sigma Methode sowie dem Lean Management. Um zu verstehen, was diese Kombination der beiden Methoden nun so besonders macht, stellen wir Ihnen in den folgenden Kapiteln zunächst das...

read more

Newsletter

Folgen Sie uns

Ähnliche Beiträge

Defects per Million Opportunities (DPMO)

Defects per Million Opportunities (DPMO) DPMO, auf Deutsch Defekte pro Million Möglichkeiten oder Fehler pro Million Möglichkeiten (FPMM), ist eine Maßeinheit für die Fehlerhäufigkeit beispielsweise bei industriellen Fertigungsprozessen. Der Wert ist nützlich, da...

Was ist Lean Six Sigma?

Lean Six Sigma – Was ist das genau? Lean Six Sigma ist ein Zusammenschluss aus der Six Sigma Methode sowie dem Lean Management. Um zu verstehen, was diese Kombination der beiden Methoden nun so besonders macht, stellen wir Ihnen in den folgenden Kapiteln zunächst das...

Korrelationskoeffizient

Definition: Mit dem Korrelationskoeffizient wird die Stärke und Richtung eines linearen Zusammenhangs zwischen zwei stetigen Variablen wiedergegeben. Wenn ein Input und ein Output untersucht werden, kann mit der Korrelationsanalyse nachgewiesen werden, wie stark der...

Wertvolle Informationen

Gewinnen Sie neueste Einblicke hinter die Kulissen der Business-Welt und bleiben Sie stets up-to-date. Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.