Vereinfachung des Prozessmanagements und die Auswahl der Six Sigma Verbesserungsprojekte

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Vereinfachung des Prozessmanagements und die Auswahl der Six Sigma Verbesserungsprojekte

Die Herausforderung der Komplexität

Bei der Optimierung des Prozessmanagements, stellt sich die zentrale Frage, wie wird denn dieser überhaupt betrieben. Dazu muss man die Arbeitsinhalte des Prozessmanagements untersuchen. Grundlage dieser Analyse ist die Dokumentation des Unternehmens, wie das Prozessmanagement durchgeführt wird und durchgeführt werden sollte.
Häufig ist der Prozess sehr komplex und bürokratisch, es müssen viele betriebsinterne Schritte zur Festlegung der Prioritäten durchlaufen werden. Die Folge ist, dass bei der Hälfte der Schritte abgebrochen wird und eher Ad-hoc als systemisch entschieden wird. Der Prozess muss entschlackt und von vielen sehr schmerzhaften und mühsamen Schritten befreit werden. Ähnlich komplex ist der Auswahlprozess von Lean Six Sigma Projekten.

Bei der Mehrheit der Unternehmen werden Ad-hoc-Verbesserungen durchgeführt. Dadurch riskieren sie nicht nur redundante Projekte, sondern auch das Potenzial den Gesamtprozess zu optimieren.

 

Nur etwas mehr als ein Viertel der Unternehmen haben einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Vereinfachung des Prozesses

Um den Prozess der Prozessverbesserung und die Auswahl der Lean Six Sigma Projekte zu vereinfachen sollten die folgenden Kernprinzipien befolgt werden:

»Prioritäten setzen: Sowohl Führungskräfte als auch Prozessowner sollten schnell Fokusbereiche identifizieren können,

»Einbeziehende Teams: Bei der Prozessverbesserung müssen alle relevanten Stakeholder einbezogen werden,

»Engagieren und Inspirieren: Auch die Mitarbeiter sollten in die Prozessverbesserung einbezogen werden,

»Trainieren und befähigen: Die Unternehmung muss die Mitarbeiter befähigen, damit siehe ihre Rolle im Prozess und im jeweiligen Projekt wahrnehmen können. Sowohl für Six Sigma als auch für Lean Management stehen exzellent strukturierte Trainingsprogramme zur Verfügung. Diese Programme sind sehr anwendungsnah konzipiert. Bei dem Six Sigma Trainingsprogramm wird parallel zum Training ein Six Sigma Projekt durchgeführt und so die Trainingsinhalte direkt angewendet.

Das Team für die kontinuierliche Verbesserung traf sich mit den Führungskräften unter vier Augen, um den Ansatz zu erklären. Dabei verwendete das Team eine "Vertrauenskreis"-Grafik (Abbildung 3).

Vertrauenskreis


Abbildung 3

Vertrauen schafft Befähigung und Befähigung ermöglicht Eigenverantwortung, jedoch erfordert Eigenverantwortung Verantwortlichkeit und Verantwortlichkeit schafft Vertrauen. Dabei hat sich gezeigt, dass mehr Vertrauen in das System zu engagierterer Mitarbeit und somit zu besseren Ergebnissen führt.
Das Vertrauenskreiskonzept gilt nicht nur für die Beziehung zwischen den Führungskräften und ihren Teams, sondern auch zwischen diesen und dem Team für kontinuierliche Verbesserung. Das Team für kontinuierliche Verbesserung hilft den Führungskräften bei der Neugestaltung des Prozessmanagements und Ihnen zu vertrauen. Eine Vereinfachung des Prozessmanagements hilft ihnen Probleme schneller zu lösen. Durch einen umfassenden Prozessmanagement-Ansatz kann auch die individuelle Belastung der Führungskräfte reduziert werden.
Dieser Ansatz wird an Pilotprojekten erprobt.

Fortsetzung folgt.

 

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